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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 1.095 mal aufgerufen
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mustermann ( Gast )
Beiträge:

21.02.2017 07:10
Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

Hallo miteinander,
Welches Öl kippt ihr in eure suzis? Vor allem die Öligen^^
Am besten wäre ja vermutlich Mineralisch, ist halt nur sau teuer im Vergleich zu günstigen halbsyn.
Dass vollsyn. Nicht in Frage kommen ist klar :D
10W40 oder 15W40 oder 20W50 (ist ja eher als mineralisches zu bekommen).
Welche Erfahrungen habt ihr da mit Teilsynt. Im Bezug auf Kupplungsrutschen?
Danke vorab 
Lg

mg7-berge Offline

Prediger

Beiträge: 1.552

21.02.2017 08:06
#2 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

wenn du bis jetzt nur mineralisch gefahren bist,würde ich das nicht ändern

motoerwin Offline

Prediger


Beiträge: 1.961

21.02.2017 10:43
#3 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

Es hat sich herausgestellt, daß die Ölfrage einer Glaubensfrage gleichkommt: Glaube an was du willst.


Heiliger Gixxus, wir haben schon Seitenweise über Öl diskutiert, ich habe schon alle Öle ausprobiert, in einem Motor Bauj. 1987, mit Ölbadkupplung...

Max Offline

User


Beiträge: 15

21.02.2017 11:41
#4 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

Ich fahre das 10W40 von Motul. Typ 5100.

Hatte noch nie Probleme mit hakeligen Gängen oder einer rutschen den Kupplung.

Gruß

Max

Mustermann ( Gast )
Beiträge:

21.02.2017 13:35
#5 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

Alles klar :D
Danke für eure Antworten!

Mir geht es in erster Linie um das Kupplungsrutschen, möchte ungern 50€ für Öl ausgeben und dann alles wieder raus machen, entsorgen und neues kaufen.
Was für ein Öl bisher drin war wusste leider der Vorbesitzer auch nicht, er fuhr nur 2 Jahre und 2tkm, hat deshalb (leider) keinen Ölwechsel gemacht.
Also gibt es keine bekannten Fälle von Kupplungsrutschen bei teilsynthetisch?
Mineralisches gibt's halt nur zwei Marken (dieses von Motul und noch einem anderen, Kostet halt mehr als halbsyn.), alle anderen sind irgendwie teils synthetisch hergestellt worden, auch das "mineralbasis" Öl von Louis Polo. Mit diesem hatte ein Bekannter sogar Kupplungsrutschen (war bei einer Chopper).

LG

Max Offline

User


Beiträge: 15

21.02.2017 18:12
#6 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

Das kann man so auch nicht pauschalisieren... Die Kupplungsbeläge von Louis beispielsweise können auch bei teilsyn. Öl zickig sein.

Ich rate definitiv zum Motul 5100. Ich hatte definitiv noch keine Probleme damit. Weder auf Original Suzuki, noch auf Louis.

Gruß

Max

Mustermann ( Gast )
Beiträge:

21.02.2017 18:32
#7 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

Okay vielen Dank! :)

motoerwin Offline

Prediger


Beiträge: 1.961

21.02.2017 21:18
#8 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

Ich weiß nicht, was das mit dem Teilsynthetischen soll: Entweder Vollsynthetisch 5 W 50, oder Mineralisch 10 W 40. Wichtig ist beim Vollsynth. die Aufschrift JASO MA. Das bedeutet, daß das Öl für hochdrehende Motoren mit Ölbadkupplung geeignet ist. Wenn das auch einige bezweifeln.

Heiliger GIXXUS, ich spreche von meinen eigenen Erfahrungen und ich lüge mir selbst kein Vesper in den Rucksack...

Rainer Offline

Prediger


Beiträge: 2.635

22.02.2017 22:48
#9 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

....oh Gott, immer wenn es um Öl geht, kommt das gleiche Stammtisch-Wissen hoch

1. jedes Öl ist erst mal mineralisch - hat also eine mineralische Basis. Lediglich die Qualität des Grundöles kann sich unterscheiden, siehe API-Einstufung. Und teurer, heisst hier nicht immer gleich besser
Ob man es dann teilsysnthetisch, oder vollsynthetisch nennt, hängt zum einen von der weiterführenden Bearbeitung (z.B. HC-Synthese) und zum anderen von der "Menge" der zugeführten Additiv-Technologien (Ester, Electro-Syntec, etc) ab.

2. das einzige was zum Kupplungsrutschen führen kann, ist ein für Nasskupplungen ungeeignetes Öl. Und natürlich eine kaputte, bzw minderwertige Kupplung. Punkt.
Aber leider schützt einen die Bezeichnung JASO MA, bzw MA2 nicht immer davor, weil einige Hersteller nicht sauber zwischen ihren Produktionsabläufen von KFZ-Leichtlaufölen und Motorradölen trennen. Und da ist es dann auch egal, ob da mineralisch, teilsynthetisch, oder vollsynthetisch drauf steht
Das betrifft leider vor allem die sog. Marktführer. Die nehmen gerne ihre ohnehin schon fertigen, und schnell verfügbaren "hochwertigen" KFZ-Öle - versuchen diesen dann im Nachgang die meisten Leichtlaufadditive/ Reibungsverminderer wieder raus zu spülen, und deklarieren das Ganze dann als - törrrröööööö - Vollsynthetisches Motorradöl!

3. es gibt keinen Grund sich "rein mineralisches" Öl rein zu kippen, da dieses nicht mal HC (= Hydro Cracked) ist, d.h. man kippt sich Wassermoleküle mit in den Motor.
Aber manche Harleyfahrer (und einige Stammtischbrüder) wollen das offenbar unbedingt
Im Idealfall bekommt man ein auf hochwertigen Grundölen (z.B. API SM, oder noch besser SN) basierendes "mineralisches" Öl - damit rutscht dann auch ziemlich sicher die Kupplung nicht. Allerdings verzichtet so ein Öl auch auf ganz viele Segnungen der modernen Additiv-Technologie, wie z.B. erhöhte Scherfestigkeit, Druckstabiltität, Notlaufeigenschaften, sowie deutlich höhere Temperaturbeständigkeit, weniger Schaumbildung, viel bessere Reinigungswirkung etc.
Und es fehlt hier eben die oben schon erwähnte HC-Synthese.

Das heisst also, ein und dieselbe Kupplung kann mit einem hochwerigen Vollsyntheseöl wunderbar funktionieren und mit einem viel teurerem, teilsynthetischen Öl anfangen durchzurutschen.

Grüße

Rainer
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motoerwin Offline

Prediger


Beiträge: 1.961

23.02.2017 08:21
#10 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

Das ist kein " Stammtischwissen ", sondern die Aussage eines Ingenieuers von der Uni in Karlsruhe, der bei einer Ölfirma gearbeitet hat.

Ausserdem sagen persönliche Erfahrungen mehr, als irgendwelche Theorieen...

Rainer Offline

Prediger


Beiträge: 2.635

23.02.2017 09:15
#11 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

...es ging überhaupt nicht um Deinen Post, habe mich vor allem auf die Eingangsfrage, bzw. die darin enthaltenen "Stammtischweisheiten" bezogen.
Und was meinst Du mit "Aussage eines Ingenieurs"?
Das mit der DIN JASO MA /MA2??

Dazu hab ich ja auch Stellung genommen

Grüße

Rainer
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motoerwin Offline

Prediger


Beiträge: 1.961

23.02.2017 12:20
#12 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

Ich habe mir lange überlegt, ob ich auf dieses Thema antworten soll. Da ich keine Lust zu fruchtlosen Diskussionen habe, sind dies meine letzten Worte zur Ölfrage.

Rainer Offline

Prediger


Beiträge: 2.635

23.02.2017 12:51
#13 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

...ging mir ganz genau so
Amen

Grüße

Rainer
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mg7-berge Offline

Prediger

Beiträge: 1.552

23.02.2017 13:43
#14 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

ist auch genug zum thema gesagt worden

Schnurzi ( Gast )
Beiträge:

25.04.2017 00:40
#15 RE: Ölfrage mineralisch o. teilsyn.? antworten

Mineralöl: Technischer stand von 1970....Einfach: Was hat das in einen hochdrehenden Motorradmotor der noch dazu heiss wird verloren?
Vollsynthetisicher Motorradöl JASO MA: NIEMALS Kupplungsrutschen erlebt. Alles nur Internetgerüchte, wenn man genau nachfrgat nachfragt kommt eh nix!!
Wer Kupplungsrutschen hat, hat enweder eine Ebay Kupplung vom Chinamann drin oder Autöl reingeschütte weil keine Ahnung und eh egal, hauptsache billig.
Vollsynthetisches Öl ist einfach besser und Temperaturbeständiger. Neue technologie.
ENDE.

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