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  • KupplungDatum20.04.2019 22:25
    Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Zitat von alte Karre im Beitrag #6
    Klingt nicht nach einem Kupplungsproblem....



    Wieso nicht? Wenn sie kalt ist, trennt die Kupplung nicht. Er steht an der Ampel mit laufendem Motor, trotz Hebel-Ziehen bleibt sie voll eingekuppelt, also geht der Gang nicht rein.
    Unter "warm trennt sie butterweich" verstehe ich mal, daß sie einwandfrei trennt und gut dosierbar einkuppelt, also im warmen Zustand korrekt arbeitet.
    Oder.. versteh' ich da was falsch? Wie fährst du nach dem Starten los?
    Ääääh.. bleibst du mit gezogener Kupplung im 2. oder 1. Gang stehen und kriegst dann den Leerlauf nicht rein? Dann klingt's wirklich weniger nach Kupplung, oder schiebt sie dann noch leicht?

    Ich hätte mir eben angesehen, ob sie mit 'kürzerem Seil' dann doch noch trennt, wenn sie kalt ist. Also eher in die Richtung: "Sie trennt generell nicht richtig, aber wenn sie warm ist rutscht sie gerade noch genug durch". Auch wenn die Temperatur-Abhängigkeit gut auf total zähes Motoröl passen würde. Aber mit Motul 5100 (irgendwas +- 10W40) sollte sie ja laufen (und kuppeln), sofern es in den letzten paar Jahren eingefüllt wurde :)

  • Kupplung defekt?Datum20.04.2019 00:39
    Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Klingt für mich jedenfalls, als würde die Kupplung nicht mehr richtig trennen. Seil (Hebel) justieren, um beim Ziehen der Kupplung möglichst weit zu trennen; wenn sich auch dann nichts ändert, kommst wohl um eine Sichtprüfung nicht herum, also Kupplungsdeckel ab, bzw. zuerst links die Umsetz-Mechanik prüfen... die von Seilzug auf Stange-drückt-Kupplung umsetzt. Sofern das bei dir so wie bei meiner K1 aufgebaut ist.
    Eine aufgebrauchte Kupplung hätte den gegenteiligen Effekt, bei dir dürfte was kaputt gegangen sein.
    Ich kenne nur meine K1, ich kann dir leider keine modellspezifischen Tipps geben und könnte völlig falsch liegen.

  • KupplungDatum19.04.2019 21:47
    Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Was passiert, wenn du das Kupplungsseil so justierst, daß sie früher trennt? Also mit der Schraube beim Hebel / Seil den "Seilmantel" verlängern (Seil verkürzen). Ich hab schon das dritte Kupplungsseil, es wurde langsam länger und sie trennte immer später, bevor's dann ganz gerissen ist.
    Passt halt nicht ganz mit der Temperatur zusammen, aber ein Defekt an der Kupplung bzw. falsches oder verunreinigtes Öl sollten ja den gegenteiligen Effekt, also eine nicht greifende Kupplung, zur Folge haben... nehm ich mal an, bin da kein Experte.

  • Bremsen quietschenDatum09.04.2019 15:44

    ...und zwar vorne und hinten, sowohl kalt als auch warm, nur bei langsamer Fahrt.
    Hab schon ein bisschen gelesen, komme aber nicht weiter (siehe unten), deshalb ein neuer Thread.

    Beläge: EBC HH vorne und hinten (FA188HH, FA254HH)

    Scheiben vorne: EBC MD3058X
    Edelstahl Bremsscheibe. Schwimmend, auf Alu Nabe gelagert.

    Scheibe hinten: TRW MST246
    Material: Stahl

    Ich hab (während ich auf meine Steuerkette gewartet hab...)
    ALLE Belagsflächen mit der Feile rundherum abgeschrägt,
    die Anti-Quietsch-Bleche (gibt's nur vorne) abgenommen und diese innen und außen mit Kupferpaste bestrichen,
    die hinteren Beläge außen mit Kupferpaste bestrichen (früher auch erfolglos mal mit Keramikpaste),
    die Scheiben mit Bremsenreiniger gesäubert.

    Es klingt immer noch exakt gleich wie vorher. Vorne ein dumpfes Quietschen, eher wie wenn man auf eine Bierflasche bläst; hinten wie Kreide an der Tafel, ich glaub manchmal sogar 2tönig.

    Ich hab schon gelesen, daß die HH Beläge nicht für alle Scheiben geeignet sein sollen. Bin ich mit den günstigen Scheiben in dieses Problem gelaufen?
    Sonst fällt mir nicht mehr viel ein, eine Verglasung vom "zu langsamen Fahren in der Stadt" (so gelesen bei EBC - PKW-Bereich) kann ich mir kaum vorstellen.
    Hab (schon vor einiger Zeit) die HH Beläge gekauft, weil die Organischen hinten nur 5000km hielten.

    Die TRW-Scheibe hinten knackt auch eine zeitlang nach dem Fahren. Hab sie mal abgenommen, die Auflageflächen und Schrauben mit Keramikpaste bestrichen, trotzdem dieses Schrumpfungs-Knacken beim Abkühlen.
    Rausschmeißen? Was kaufen?

  • Diesmal die Kurzfassung: Vom Herumprobieren bei meiner Fehlersuche könnte der Drosselklappen-Stellmotor (STVA) Schaden an den internen Zahnrädern genommen haben. Hatte gestern 2mal C28 (Stellmotor), dann das Poti nochmal leicht verdreht und die Stecker kontrolliert, dann auf 25km Fahrt kein Problem mehr. Trotzdem halte ich schon mal nach Ersatz Ausschau.
    Beim Einschalten der Zündung gehen die Klappen auf, dann ratscht es kurz, dann gehen die Klappen zu. Hab gelesen, daß die ECU auf die Art lernt, welche Werte sie vom Sensor bei den Endpositionen zu erwarten hat, aber ich könnte mir vorstellen, daß das ohne drüber-ratschende Zahnräder ablaufen sollte.
    Das Geräusch war früher glaub ich gleich, vielleicht gehört's auch so.

    Die Frage: Welche Stellmotoren passen auf die 1000 K1 ?
    Von Suzuki gibt's nur den halben Einspritz-Korpus samt Stellmotor um 650,- oder so, und gebrauchter Ersatz ist gerade für die K1 rar.
    die Teilenummer des Korpus der 1000 K1 passt offenbar auch nur auf dieses Modell.
    Der Sensor (das Poti) wiederum passt von K1 bis zum 2017er Modell, drum könnte ich mir vorstellen, daß sich auch am Stellmotor selbst nichts geändert hat.

    Weiß zufällig jemand, ob diese Stellmotoren bei späteren Baujahren gleich geblieben sind?

  • F1 Fehler Auspuffklappe GSX-R 600 K7 Datum07.04.2019 16:15
    Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Soweit ich das auf Bildern sehe, sind Stellmotor und Positionssensor in einem.
    Leider hat bei meiner K1 das Ding schon gefehlt, als ich sie vor 11 Jahren gekauft hab (Stillgelegt, wie es in vielen Foren beschrieben ist), ich kann also bei mir nichts testen.
    Wenn man sie von Hand bewegen kann, könntest du am 3poligen Stecker messen (die Info hab ich selbst nur gelesen), ob der Positionssensor von Anfang bis Schluß durchgehend ansteigende bzw. abfallende Widerstandswerte liefert, oder manchmal nicht.
    Wenn es keine mechanische Ursache hat (sind Klappe und Seilzüge leichtgängig?), würdest du beim Tauschen sowieso Stellmotor und Positionssensor in einem bekommen. Das Steuergerät dürfte vom Tausch nichts merken, das fragt nicht per Can-Bus die Seriennummer ab oder sowas neumodisches.

  • Anlasser GU 74Datum07.04.2019 12:38
    Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Die teilenummerngleichen Fahrzeuge kennst du wahrscheinlich schon, aber falls nicht:

    Auf https://www.suzukipartshouse.com sehe ich für 31100-06B00 (falls es der ist) die jüngere Nummer 31100-19C03.
    Gibt man die wiederum in die Suche ein (Search by part number), gibt es bei den Ergebnissen den "where used" Link, und dort sind gelistet:

    1986-1988 750er und 1100er, sowie
    1988-1997 Katana (GSX600F).

    Suchst du nach Schlachtfahrzeugen, könnte da was passendes verbaut sein - ich weiß es aber nicht genau!

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Was ist DÄÄÄS denn!? Die Kette kann wegen der EINEN Schraube nicht raus und man kommt nicht dran, der Rahmen ist im Weg.



    Musste also erstmal den Motor absenken... grftjx.
    Die Kette war ein wenig länger als die neue, in Summe vielleicht 4-5mm (hängende Kette: Die Nieten unten sind gut 2mm tiefer als die der neuen)



    Hab wichtige Punkte auf der alten Kette mit Edding markiert, Markierungen auf die neue übertragen, Einbau problemlos. Ventilspiel passte vor- und nachher, alles sauber und gut eingeölt, Lagerböcke ohne zu verkanten montiert.
    Bei der ersten Probefahrt hat sich gezeigt: Gleiches Problem, unverändert. Also hab ich gleich in der Lederkluft schnell den Nockenwellensensor eingebaut, den ich inzwischen (während sie zerlegt war und ich auf die Kette gewartet hab) besorgt hab, und jetzt läuft sie. Bin dann noch um die 20km ohne ein einziges Ruckeln gefahren, und sie war ja schon warm, also müsste es der gewesen sein.

    Es lag am NOCKENWELLENSENSOR!

    Verflucht.
    Für die Nachwelt... falls jemand wirklich seine Steuerkette wechseln muß:

    Motor absenken:
    Auspuff abmontieren, Krümmer bleibt am Motor.
    Antriebskette aushängen (hab das Hinterrad ausgebaut).
    Kühler und Ölkühler bleiben am Motor, nur am Kühler oben 2 Schrauben lösen.
    Der Motor ist hinten 2mal mit langen Schrauben am Rahmen montiert...
    Die obere ausbauen, die untere lösen (14er aufschrauben, dann mit 19er das fette Teil. Bin ohne Spezialwerkzeug ausgekommen)
    und vorne oben links und rechts je 2mal.
    Schrauben lösen, Motor abstützen. Ich hab 'nen Wagenheber und ein Stück Holz zu einer Schraube schräg über dem Ölfilter verwendet.
    Flacher Wagenheber, Holz so kurz wie möglich (Heber fast am Krümmer), dann kann man den Motor gerade so weit absenken, daß die Schraube im Kopf raus kann.

    So. Wenigstens war es lehrreich. Hoffe, ich hab keinen Fehler gemacht, der sich später noch rächt.

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Wie du beschrieben hast, ist mir die Kette offensichtlich beim Weiterdrehen ohne Kettenspanner übergesprungen.
    Ich hatte gestern erst nur 12 Nieten an den falschen Markierungen gezählt, dann unten 'ne halbe Umdrehung bis OT gedreht, dann an den richtigen Marken 15 Zähne gehabt.
    Die "falschen" Markierungen sind (auf Bildern im Netz gefunden) von den richtigen an einem Zahnrad 8, am anderen 10 Zähne voneinander entfernt, also waren es vorher noch 12+2 = 14 Zähne.
    Wäre auch kaum vorstellbar gewesen... sehr peinlich, jetzt dreh ich nix mehr bis die Kette da ist.

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Zwischenfrage für den Umbau (= Wechsel der Kette):
    Beim Anziehen der Schrauben, die die Nockenwellen niederhalten, steht: Reihenfolge wie beschrieben, GLEICHMÄSSIG und mit 10Nm.
    Heißt das nun, daß ich
    a) 1+2 mit 10Nm, dann 3+4 mit 10Nm, nochmals 1+2 (weil die auch 5+6 sind), mit 10Nm nachziehen, dann 7+8 mit 10Nm usw... anziehen soll?
    Glaube ich eher weniger, sondern...
    b) 1+2 leicht anziehen, 3+4 leicht, wieder 1+2 (5+6) nachziehen, dann 7+8 usw., und alle Schrauben langsam in der Reihenfolge immer fester nachziehen, bis ich bei 10Nm angelangt bin.
    Das macht mir noch Sorgen, da steht was von "kann kaputt werden wenn falsch gemacht" und ich bin nicht 100% sicher.

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Heute haben's mir Angst gemacht, daß man Spezialwerkzeug für's Niederhalten der Nockenwellen bräuchte, drum hab ich nochmal die Anleitung gecheckt: Nockenwellen werden in die Kette eingefädelt und danach niedergeschraubt (während das eine oder andere Ventil niedergedrückt wird). Ohne Kettenspanner ist dafür also genug Spiel, nur muß sie vorne eine Gerade zur Kurbelwelle machen, damit man nach dem Festschrauben nicht feststellt, daß OT oben und unten nicht mehr übereinstimmen. Zur Kontrolle müssen halt leider Anlasserfreilauf und Seitendeckel schon montiert sein.
    Hab mich jedenfalls heute auf den Umbau vorbereitet und mir das angesehen, dabei hab ich dummerweise ohne Kettenspanner und ohne das Leitblech über der Kette nochmal sachte auf OT gestellt. Ich würde ja sagen, daß die Kette dabei NICHT übergesprungen ist; ich bekomme sie trotz Spiel auch nicht vom Nockenwellenrad so weit ab, daß ich sie einen Zahn weiter setzen könnte, aber JETZT zumindest ist die IN-Nockenwelle um 1 Zahn verstellt.
    Das würde auf mein Problem passen, und hier schwört er ja auch, daß es bei seiner K3 von selbst so passiert ist:



    Mir fällt auch das mit dem "steckenden" Anlasser ein - manchmal blieb sie beim Starten "stecken". Wenn ich die Start-Taste gehalten hab, hat das Starter-Relais geraucht. Ob das irgendwie mit 'ner Kette, die überspringen will, zusammenpasst?

    Jetzt ist es jedenfalls schon so weit, also wird die Kette sowieso getauscht. Spanner-Feder (und Dichtung...) hatte ich mit bestellt, den Spanner selbst aber nicht. Er fährt leicht aus und verhakt sich. Per Hand krieg ich ihn jedenfalls nicht wieder rein, ohne deutlich die kleine Sicherung zu drücken. Macht mir trotzdem leichte Sorgen jetzt...
    Beim Einbau werd ich natürlich auf OT stehen, Spanner dran, Kugel und Feder rein, dann ein paar Umdrehungen an der Kurbelwelle und schauen, ob noch alles fest ist.

  • F1 Fehler Auspuffklappe GSX-R 600 K7 Datum02.04.2019 20:40
    Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    "FI" (sieht aus wie "F1") bedeutet, daß ein Fehler erkannt wurde.
    Um den richtigen Fehlercode angezeigt zu bekommen, musst du in den "Dealer Mode" wechseln. Das geht, indem man zwei bestimmte Pins an einem Stecker im / unter'm Heck verbindet (der "Dealer" würde hier einen kleinen Schalter anstecken).

    Mit "Dealer Mode" oder "GSXR K7 Fehlerspeicher auslesen" findest du einige hilfreiche Links bei Google, inkl. Übersetzung der Fehlercodes.
    Wenn du des Englischen mächtig bist, zB hier, gibt auch deutschsprachige Videos, ich weiß aber nicht ob die Stecker der 600 und 750 gleich aussehen - ich würde das durch Hinblicken ermitteln

    Viel Erfolg!

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Frage ist: Wenn ich den Gleichrichter abstecke, wird dann nicht einfach nur die Batterie nicht geladen (und somit kommen Störsignale vom Generator nicht ins Bordnetz)?
    Wenn er einfach kaputt ist, wird ja auch nur die Batterie nicht geladen. Mit einer Probefahrt "auf der Batterie" könnte ich Generator und Gleichrichter halt ausschließen.

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Hab sie mit 23000km blauäugig gekauft, der Vorbesitzer hatte ein G-Pack, etwas größeres Zahnrad hinten und optischen Schnickschnack verbastelt, die Auspuffklappe samt Steuerung entfernt. Der hat sie wohl nicht grad geschont.
    Ich bin in den letzten 11 Jahren damit auf 75000km gefahren. Leistung wird oft und viel abgefragt, schon wenn das Kühlwasser 75 Grad hat (dachte, die Öl-Temp wird dann schon so passen). Wetze oft Kurzstrecken hinter'm Haus, selten lange Spritztouren. Schalte meist bei 11000 (roter Bereich nach 12), gebe nie unnötig im Leerlauf Gas, sonst aber eben ständig und viel.
    Ja, daß sie ab 10.000 einwandfrei läuft schließt theoretisch ALLES als Ursache aus, zumal die ECU bereits getauscht ist. Vielleicht eiert die Kette da so in Resonanz... keine Ahnung; wenn sie neu ist, werd ich's wissen.

    Hab heute einen mit 'ner geschlachteten 99er 750 in der Nähe gefunden, der sich bis morgen überlegt, ob und für wieviel er seinen Nockenwellensensor verkauft. Die "W/X" Modelle (Bj. 99) sollten denselben Sensor verbaut haben. Ich hab leider nur ein 1-Kanal-Oszilloskop, aber dann könnte ich mir überlegen, ob ich doch wieder zusammenbaue und die Signal-Kurven der Sensoren am Oszi vergleiche... direkt am Sensor und hinten am Steuergerät.. vielleicht fände ich ja so doch noch einen Sensor- oder Leitungsfehler. Die Kette ist halt schon bestellt.

    Btw, ich hab den Tip(p) mit dem Messen der Bordspannung nicht ignoriert, Generator und Gleichrichter sind natürlich noch Komponenten, die das NWS-Signal beeinflussen könnten. Kann man das Moped eigentlich zB ohne Gleichrichter - also nur von der Batterie weg - fahren? Quasi nur kurz zum Testen.

    Ab Freitag wird's recht kalt bei uns, die Kette kommt vielleicht Montag... werd meinen inneren Schweinehund entscheiden lassen, ob er zusammenbauen und testen will, obwohl nach dem kalten Wochenende 'ne Kette kommt.
    Filmzitat aus Madmax (Link auf Facebook)

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Hab gestern noch den Kettenspanner ausgebaut. Der war nur ein paar Zähnchen ausgefahren (8 von ca. 25 oder so), also auch kein Indiz für ein paar stark gelängte Kettenglieder. Das letzte Bild sagt natürlich nichts aus...

    Zu dem Symptom (ohne NWS kein Problem) fällt mir halt nicht mehr viel ein, außerdem sind alle Deckel schon mal ab, also hab ich eine Kette bestellt. Kostet auch nicht mehr als ein neuer NWS, und gebraucht gibt's den wieder nur 130km weit weg.

    HIER ist die Kette an einem Nockenwellenrad in einer K3 einen Zahn übergesprungen (!?), und
    HIER hat's von April bis November gedauert bis das gefunden wurde, was ich bei mir vermute. Wie lang seine Kette nun genau war, werden wir halt nicht mehr erfahren.

    PS: Ratet mal, wann Suzuki Deutschland Lager-Inventur macht und keine Ersatzteile ausliefert . Offenbar kein Aprilscherz, zwei Vertragswerkstätten sind sich einig.

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Hab mir die Kette mal angesehen. Hatte unten falsch zusammengebaut, daher erstmal Verwirrung beim OT-Suchen :) Deshalb sind momentan der Seiten- und der Ventildeckel abgebaut. Ich favorisiere deshalb die zweite Vorgehensweise:

    Erstens: Alles wieder zusammenbauen, Zündspule 1 könnte durchschlagen und den NWS stören. Vielleicht 'ne neue Leitung zum NWS legen, isolieren...
    dagegen spricht aber, daß die Zündspule auch ohne NWS durchschlagen müsste, bzw. würde Suzuki nicht alle Zündspulenkabel in einem Schlauch mit der NWS-Leitung legen, wenn der so leicht beeinflussbar wäre.
    Der NWS hat 1150 Ohm und funktioniert ja prinzipiell.

    Zweitens: Durch die Ketten-Längung bekommt die ECU manchmal viel zu spät vom NWS ein Signal und berechnet erstmal neu, wann nun gezündet werden muß - es ruckelt.
    OT sind bei mir oben und unten zwei Paar Schuhe, ich werd wohl eine Steuerkette kaufen. Würdet ihr den Spanner und die Gleitschienen auch tauschen?
    Hab irgendwann mal gebrauchte Gleitschienen gesehen, wo man keinerlei Riefen sehen konnte. Und der Spanner... ermüden die? Der wird ja mit Öldruck versorgt... bitte um Erfahrungswerte.

    Ist das eine ausreichend gelängte Kette für mein Problem?
    Stelle ich oben den Pfeil an die Kante, sehe ich unten einen Unterschied. Ich denk mir, am Kurbelwellensensor ist der Geber jetzt schon längst vorbei.


    Umgekehrt sehe ich oben noch die ganze Niete (der OT-Pfeil zeigt auf die '1', hab da kein Bild hingekriegt), wenn ich unten auf OT stelle.


    Ultraviel ist es nicht, bei einem halben Zahn Längung würde ich ohne Nachdenken die Kette tauschen. Aber daß der abgesteckte NWS die Kiste plötzlich problemlos laufen lässt, deutet halt schon darauf hin, daß er spinnt oder sein Signal eben zu spät kommt.


    Ach ja.. ist meine linke Gleitschiene schon sehr weit ausgefahren? Kann jemand sowas überhaupt anhand dieses Bildes feststellen? Wäre vielleicht auch ein Indiz.
    Den Kettenspanner hab ich leider noch nicht ausgebaut. Weiß auch nicht, ob er in seiner aktuellen Stellung heraus käme, oder irgendwie. Und wenn er sich beim Ausbauen nicht verstellt, wüsste ich nicht, ob das nun sehr weit ausgefahren ist oder nicht.

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Hab mal die hässlichste Zündspule getauscht (ich hab nur eine in Reserve), Benzindurchfluss passt, Druck per Daumen-Drauf sieht gut aus - Benzin spritzt waagerecht weg. Ab 10.000rpm hab ich ja auch dauerhaft kein Problem.
    Hab mir den Kurbelwellensensor angesehen, ein paar Späne weggewischt, 157 Ohm gemessen und ihn so dicht beim Geber-Rad wie möglich montiert. Bei der Gelegenheit auch den Starter-Freilauf abgenommen (weil ja 2mal im Jahr mein Anlasser "steckenbleibt"), da drin sehen für mich als Laien eigentlich alle Zahnrad-Zähne und Wälzlager aus wie nagelneu.
    Bei der Probefahrt hat jetzt tatsächlich auch noch der Seitenständer-Schalter für Aussetzer gesorgt; jetzt wieder überbrückt, aber an dem lag's definitiv nicht.
    Keine Änderung, immer noch Stottern bei 9000.

    So.. jetzt kommt's: Nockenwellensensor bei laufender Maschine (warm, Aussetzer zuvor aufgetreten) abgesteckt, und das Problem tritt nicht mehr auf.
    Jetzt bin ich am Suchen, was das bedeutet. Die Steuerkette wird ja wohl nicht einen Zahn übergesprungen sein, oder sich so stark gelängt haben? Beim Prüfen des Pick-Up hab ich an der Kette gezogen, konnte sie aber praktisch nicht bewegen (hing nicht locker durch oder so). Weiß net, hab schon 75000km drauf, gehört da was an Kette oder Spanner gemacht?
    OT kann ich mal prüfen, NWS hab ich noch nicht gemessen, Steckverbindung zum NWS war sauber.

    Ich hab halt schon von zwei Leuten gelesen, wo beim Abstecken des NWS das Problem verschwand, es aber trotzdem nicht am NWS lag. Werd aber wohl trotzdem bald einen besorgen...
    Sorry, daß ich so viel labere :)

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Ja, ich lese und lese und finde Leute, die auch auf Drehzahl und Temperatur eingrenzen konnten, und am Ende lag's doch an
    Kill-Schalter,
    Benzinpumpe / Filter usw. (Sprit-Versorgung allgemein, bis hin zu Einspritzdüsen), oder
    Nockenwellen-Sensor.

    Einer schreibt, laut Suzuki-Technik sollte er den Stecker zum Nockenwellen-Sensor abstecken sobald sie läuft, und in dem Zustand lief sie dann einwandfrei. Werd mal schauen, ob das ohne Verkleidung oder mit losem Tank gemacht werden kann.
    Den Benzinpumpen-Druck kann ich wohl nur per Daumen-Zuhalt-Test schätzen (soll 3 bar sein), die Durchfluss-Menge kann ich ermitteln (1200ml / 30sek). Jedenfalls werd ich mir den Filter und Zustand anschauen.
    Diverse Sensoren sollten einen Fehler verursachen, aber ich hab -C00, also keinen gespeichert.
    Ein paar Sachen kann ich dann noch prüfen, bevor's richtig knifflig wird. Die ECU verlängert die Einspritz-Dauer im kalten Zustand, demnach könnte sich eine verlegte Sprit-Zufuhr erst bei Betriebstemperatur bemerkbar machen... allerdings wird die Kühlmittel-Temperatur gemessen, somit müsste das Problem schon nach 3km auftreten.
    Jedes komplett defekte Bauteil sollte ein anderes Fehlerbild bringen... ist halt eher schwierig diesmal.

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Update:
    An der ECU lag's nicht, hab jetzt eine andere drin, gleiches Problem.

    Nach 3km ist das Kühlwasser auf >75°C, kein Problem bei 9000rpm.
    Nach 12km fängt das Problem an. Immer zwischen 9000 und 9500. Schätze hier ist das Öl warm geworden.
    Das Ruckeln ist stärker, je weiter der Gasgriff gezogen ist. Bei wenig Gas nur ein kurzes Aussetzen, bei Vollgas gehörig viele.
    Fahre ich sie dann zw. 10.000 und 12.000, habe ich kein Problem - da zieht sie auch mit Vollgas problemlos.

    Es müsste also etwas sein, das mit dem Öl warm wird. Seltsam bleibt, daß es nur zw. 9000 und 9500 passiert.

  • Hab meine K1 vor 'ner Woche aus dem Winterschlaf geholt. Am ersten Tag lief sie noch problemlos, am zweiten dann

    nach ca. 10-15km Fahrt fing sie an, immer und exakt bei 9000rpm zu ruckeln.
    Unabhängig von der Last, ob ich von 2000rpm weg auf Vollgas bleibe oder mit 8000 fahre und dann kurz ziehe - bei 9000 ruckelt's immer.

    Hab erstmal 10l Benzin draufgetankt, gleiches Problem.
    Seitenständer überbrückt - konnte leider keine Probefahrt machen, weil der Starter ab da nicht mehr drehte, aber das war ein anderes Problem.
    Bei der Fehlersuche hab ich diverse (korrodierte) Stecker rechts vorne (zum Zündschloß, zu den rechten und linken Schaltern am Lenker) gereinigt, Ursache war dann der Kupplungsschalter.
    Zwei Fehler an einem Tag, na wunderbar, aber wenigstens vor der Haustür.
    Solange es hell war, hab ich dann noch die Kerzen getauscht und die Zündspulen durchgemessen, alle mit einwandfreien Werten (0.8 Ohm und 11k).
    Eine ganz kurze Probefahrt verlief problemlos (hab daher den Seitenständer-Schalter eingesprüht und wieder angeschlossen), aber heute fing das Problem nach 10-15km wieder an.
    Wieder immer exakt bei 9000rpm; diesmal bin ich am Gas geblieben und hab gemerkt, daß sie dann ab 10.000 wieder einwandfrei zieht.
    Bei mir ist eine Ganganzeige nachgerüstet, die bei ausgeklapptem Ständer oder Not-Aus ein "C" anzeigt, was sie während der Fahrt nicht tut (vielleicht kriegt sie's aber auch nur nicht mit, weil's zu kurz auftritt - die beiden Schalter sollten dann aber auch bei kaltem Motorrad Probleme machen).

    Ich tippe mal auf ein Problem der ECU wenn sie warm wird und werd mir wohl eine besorgen,
    oder hat jemand mit Wackelkontakten / Korrosion noch die Erfahrung gemacht, daß das Problem kein einziges Mal unter einer bestimmten Drehzahl auftritt?
    Für Tipps, wie ich noch genauer diagnostizieren kann, wäre ich dankbar. Die FI-Lampe leuchtet nicht.

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