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  • Tipps für Neueinsteiger gesuchtDatum03.04.2008 23:15
    Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Das ist schon mal viel wert. Wie du ja auch festgestellt hast, machen mir sowohl Bereifung als auch mangelnde Erfahrung mit der Hochgeschwindigkeits- und PS-Materie gewisse Sorgen. Andererseits erwarte ich auch gewisse 'Fortschritte' nach 7 Jahren (und einer Woche ) Zweirad-Erfahrung und taste mich langsam zumindest an persönsiche Grenzen heran.
    Jedenfalls entnehme ich Deiner Antwort, daß die im Typenschein erwähnten 160 PS nicht gerade das Mittelfeld sind und ich diesen Sommer vielleicht eher damit verbringen sollte, an diversen 'Huch!'-Erlebnissen (die Kurve hat nicht so scharf ausgesehen; das Ding beschleunigt mehr als es dem Hinterrad lieb ist; das Wieder-Einordnen erfordert doch mehr Bremskraft als gedacht..) zu arbeiten, als mit vermeintlich überzeugenden einrädrigen Akten Style-Punkte kassieren zu wollen.
    Irgendwo hast du schon Recht. Hätte ich keine Bedenken, Wheelies zu üben, dann würde mich ein Parkplatz mit Fahrverbot nicht davon abhalten - ich wollt's davon abhängig machen, ob hier 5 Leute schreiben 'ist kein Problem, dreh einfach am Gas', oder ob 'lass das mal sein, fahr dich erstmal ein' kommt.
    Ich nehm das mal als guten Rat mit und nehm mir für diesen Sommer vor, daran zu arbeiten, Kurven, Geschwindigkeit und Bodenhaftung richtig einzuschätzen, statt vermeintlich angesammelte Erfahrung durch unsinnige Aktionen vorzutäuschen. Verkleidung, Knie und Freundin werden's Dir danken

  • Tipps für Neueinsteiger gesuchtDatum03.04.2008 22:18
    Thema von Hexman64 im Forum Schwafelforum

    Hallo,

    ich hab kürzlich mal den "Am Lenker ziehen für schnelles Umlegen" Thread eröffnet und so erfahren, daß alle Welt schon ewig so Motorrad fährt wie ich es grad erfunden hab.. Nachdem ich seit dem Führerschein vor 10 Jahren genau 2 Wochenenden mit Motorrädern verbracht hab und mir jetzt eine GSX-R1000 gekauft hab, könnt ihr euch vermutlich vorstellen, daß da noch ein paar mehr Fragen entstanden sind, die ich mich jemanden ins Gesicht zu fragen nicht trauen würde

    Außerdem hab ich grad nichts Besseres zu tun (für IT-Prüfungen lernen ist voll ermüdend und Bier beflügelt total), also schreib ich euch ein weiteres riesiges Stück Text ins Forum
    Wer nur schnell helfen will liest nur die eigentlichen Fragen unten (A, B,...)

    Zur Auffrischung: Ich war zwischen 8 und 14 Jahren so gut wie täglich mit alten Mopeds im 'Wald hinter'm Haus' unterwegs und hab mich so der nötigen Gene, um ein Zweirad prinzipiell (bei langsamer Fahrt) zu bedienen, bemächtigt. Nach dem A-Schein hab ich mir nur 2mal ein richtiges Motorrad ausgeliehen, jetzt kürzlich eines gekauft und verzeichne etwa 3000km Erfahrung mit Geräten über 50ccm, abgesehen von den Fahrstunden damals.
    Anekdote zwischendurch: Gestern (knapp 5 Wochen nach dem Kauf) bin ich gleich wieder zur technischen Überprüfung gefahren (eindeutig zu früh gekauft ), weil der letzte Prüfbericht so möglichst authentisch ist und meine Werkstatt eigentlich nichts anderes als 'ok' sagen kann. Der Meister hat das Moped drei Umrundungen lang bestaunt, dann die Beleuchtung kontrolliert, 300m gefahren, ja, alles einwandfrei. Hat vermutlich zuletzt im letzten Jahrtausend ein Motorrad überprüft, hehe. Normalerweise begrüße ich es ja, wenn mich eine Werkstatt auf Mängel bei der Sicherheit aufmerksam macht (überhaupt beim Motorrad), bin aber auch froh, wenn die Prüfung nach 10min bestanden ist - überhaupt wenn er und ich sowieso wissen, daß alles in Ordnung ist.

    So, jetzt aber zu ein paar Fragen, die seit dem Kauf aufgetaucht sind:

    A) Singen im dritten Gang - etwa wie der Retourgang eines Autos, nur derzeit noch viel leiser.
    Die gebrauchte GSX-R1000 singt also nur im 3. Gang. Das hab ich gleich mal gegooglet, einen Mechaniker gefragt und mehrere Antworten erhalten:
    Bei einem ist das seit dem Tausch der Kette im 2. Gang. Wundert ihn und mich, weil die Kette ja nichts mit einzelnen Gängen zu tun haben sollte. Dem Post war glaub ich zu entnehmen, daß das mehrere tausend Kilometer lang unverändert blieb, also kein Grund zur Panik.
    Beim Test eines neuen Motorrads entstand so ein Geräusch nach 2000km, woraufhin das Getriebe repariert wurde und das Problem behoben war. Das ist wiederum ein Grund zur Panik.
    Der Mechaniker (Spezi für Motorräder) hat mir erklärt, daß ich weiterfahren soll, bis der Gang rausspringt. Dann wär ne Getriebereparatur nötig, es könnte aber noch einige Zeit dauern bis es so weit ist. Halbwegs Beruhigend.
    Das Geräusch blieb während der letzen 2000km (glaub ich) unverändert.
    Mir wären dazu ein paar mehr Meinungen lieb. Lieber gleich tauschen? Weiterfahren bis der Gang raushüpft?

    B) Bereifung von Avon - Heck rutscht beim Überholen schon mal weg
    Jo, ich pirsche mich mit knapp 100km/h an ein Fahrzeug heran, sehe eine Überholmöglichkeit, schalte runter in einen brauchbaren Drehzahlbereich und geb Gas. Dann kommt es schon mal vor, daß das Heck unruhig wird, ich nochmal kurz vom Gas und wieder mit Gefühl beschleunigen muß. Zu dem Thema hab ich zwei Mechaniker mit großen Augen und Hand auf der Stirn gesehen - ich soll die Reifen (wie erwähnt Avon, nagelneu plus 2000km) sofort bei Ebay verhökern und mir richtige kaufen.
    Aber jetzt wo meine Freundin auch ein Motorrad haben (und ich dafür aufkommen) will, überleg ich mir solche Ausgaben zweimal. Immerhin kann man mit Avon-Reifen, wenn man um ihre Qualität bescheid weiß, wenigstens einen Sommer lang das Fahren unter verschärften Bedingungen üben. Auch isses so, daß ich mich einerseits wegen dem Heck-Flattern und andererseits wegen der aktuellen Temperaturen (gefahren bei 13°C) noch nicht getraut hab, die 'Angst-Streifen' von fast 2cm am Rand des Hinterrades abzufahren und deshalb überlege, sie für den Sommer drauf zu lassen.
    Die Frage also: Kann man auch mit (billigen?) Avon-Reifen bei zB 25°C das Motorrad bis zum Fußraster-Streifen in die Kurve legen? Oder kauft man lieber andere Bereifung, wenn man die 'psychologische Schräglagen-Grenze' erweitern will? [Führerscheinfrage: Wovon hängt die maximale Schräglage Ihres Motorrades ab? Eine der richtigen Antworten: Von meiner psychologischen Schräglagen-Grenze!]

    C) Power-Wheelie bzw. Wheelie üben mit ner 1000er und mieser Bereifung
    Also, wie erwähnt hab ich das Fahren in allen Lebenslagen (ohne Wheelies) mit 50ccm Mopeds und mit Motorrädern auf der Geraden in meinen Genen verewigt. Da kam mir als nächstes in den Sinn, daß ich mein Können entweder auf extreme Kurvenlagen oder bzw. gleichzeitig auf Wheelies erweitern könnte. Ich Noob (=Newbie) hab mir also diverse Youtube-Schulungen angesehen und wollte dann auf nem riiiiesigen Parkplatz mal ein paar leichte Hüpfer probieren. Naja, der Parkplatz (eigentlich Rüben-Ablageplatz) war nach näherer Begutachtung sogar für ferngesteuerte Autos gesperrt, und auf der Straße wollte ich meine Verkleidung nicht ausstreuen, also hab ich's bisher gelassen. Was mich auch noch davon abhält sind die Avon-Reifen, wovon der hintere eben beim Überholen schon mal wegrutscht.
    Die Theorie aus den 'Online-Schulungen': Im 1. oder 2. Gang versuchen, das Vorderrad durch Gasgeben kurz abheben zu lassen. Später auf ähnliche Weise dasselbe, nur durch kurzes Ziehen und Loslassen der Kupplung. Hat man das drauf, arbeitet man an der Gleichgewichts-Übung, die ich mir mit 160PS und einem aggressiven Gas-Griff so schwierig wie nur möglich vorstelle.
    Hat zufällig irgendjemand mit ner 1000er und rutschigen Reifen Wheelies gelernt und kann mir sagen, ob das unter den Voraussetzungen klappen kann oder ich's gleich garnicht probieren soll?

    D) Begrenzungslicht vorne tauschen
    Ich will die Copyright-Regeln hier nicht verletzen und versuch deshalb, das Ganze so gut wie möglich zu beschreiben: Unter der vorderen Verkleidung meines 2001er Baujahres ist eine schwarze Plastikabdeckung, hinter (über) der wiederum der Scheinwerfer sitzt. Diese schwarze Abdeckung ist mit Plastik-'Möppeln' an der Verkleidung montiert, wie man sie von der Befestigung einer Batterie an einem Adaptec-Raidcontroller in nem Server kennt . Drückt man das Teil in der Mitte rein, verspreizt sich das Dübel-ähnliche Teil drumherum. Im Maintenance-Guide steht 'Depress' - also reindrücken - das Mittelteil. Kann man das durchdrücken? Oder soll man das rauskitzeln (so macht man's beim Raid-Controller)? Oder schraub ich lieber mal die ganze Frontverkleidung ab bevor ich die Plastikteile ruiniere (das scheint mir ein sicherer Weg, zumal ich da wenigstens mal was über die Verkleidung lerne)?

    D2) LEDs statt Begrenzungslicht
    Das Begrenzungslicht ist eine 12V, 5W Birne, gesteckt, und derzeit defekt. Bei den Erschütterungen wär's wohl nicht schlecht, stattdessen vier LEDs (4mal 3Volt-LEDs in Serie) auf den Sockel der defekten Birne zu löten, die dann ewig halten. Darf man sowas, oder erfordert auch ein Standlicht beim TÜV eine gewisse Leuchtstärke, -Richtung, ... ? Ist da jemand Experte? Braucht eine modifizierte Birne ein Prüfzeichen? Ich leg halt Wert darauf, daß mein Gefährt jeder Kontrolle standhält - 160PS sind so überdrüber, daß ich nicht auch noch was verbauen muß, was unnötig Zulassung bzw. Versicherungsschutz gefährdet. Oder gibt's zugelassene gesteckte Begrenzungs-Licht-LEDs auch schon zu kaufen?

    So, dann lass ich's mal gut sein (Bier wirkt schon reichlich) und mich von den Antworten überraschen. Ich war übrigens angenehm davon überrascht, daß mich nach dem letzten Thread niemand unter 'ahnungsloser Newbie hat beim Händler auf stärkstes Gerät gezeigt und will jetzt wissen, wie man's fährt' eingeordnet hat - fühl mich auch wegen der qualifizierten Antworten hier im Forum sehr gut beraten, und PS: würd wegen solcher Kritik nicht einschnappen *sentimental werd* *heul*

  • Was das nur für ein WetterDatum26.03.2008 18:24
    Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema
    So, hab's nicht mehr ausgehalten.
    "So kalt können 6°C garnicht sein" hab ich gedacht,
    und hab kurz darauf bei uns im Leithagebirge Schnee gefunden.
    So macht's dann doch keinen Spaß.

    (ein Stück weiter weg war alles weiß, aber da konnte man schlecht stehenbleiben)
  • Was das nur für ein WetterDatum25.03.2008 20:35
    Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    1. Wieder ins Forum schauen. Erinnert mich daran, mein Moped mal zu fotografieren und so...
    2. Wetter.at aufrufen (hierzulande zutreffend). Seit einem Monat steht da jeden Tag drin, daß es die nächsten 6 Tage regnen wird. Die haben sich aber schon 2mal geirrt *hoff*
    3. Windows Vista auf ner leeren Platte installieren. Huch, das läuft ja! Was, den Sound-Treiber gibt's nur als 32bit-Version, weil der 64bit buggy is? Müll, weg damit, XP hochfahren.
    4. Mit der Versicherung streiten. Was soll das heißen, Stufe 04!? Ich hab extra zu euch gewechselt, weil mir euer Keiler Stufe 03 angeboten hat. Das wird jetzt nicht widerrufen, verdammt! Nicht jetzt, wo ich meinen Freischaden brauch!
    5. Beschwerde-Mail an die ProsiebenSat1-Gruppe. Warum wurde HDTV eingestellt und kein Händler hat was davon gesagt? Was soll man jetzt mit HDTV-Geräten machen!? (Ich hab kein Fernsehgerät gekauft, mir war nur langweilig).
    6. Fax an Oral-B. Die Cross-Action Zahnbürste war echt eines der genialsten Teile, die man sich nur in den Mund stecken kann. Warum ist die im Supermarkt nicht mehr erhältlich? Leider keine Antwort.
    7. Frage an Reizstromgeräte-Hersteller, ob dümmstmöglich montierte Elektro-Pads den Herzrhythmus beeinflussen können. Keine Antwort. Nochmaliges Mail mit dem Hinweis, daß bei Nicht-Beantworten vielleicht ein kleines Kätzchen sterben muß. Trotzdem keine Antwort.
    8. Katze rasiert.

    Das Wetter sollte sich echt nicht zu lange Zeit lassen...

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Jawohl! Video gesehen, wieder einmal hatte ich eine total geniale Idee (siehe 1. Beitrag), über die die Menschheit schon seit 100 Jahren bescheid weiß... Danke für's Suchen bzw. Posten, nonam3. Genau was ich wollte: Schneller umlegen und schneller einem Hindernis ausweichen - wie im Video erwähnt.
    Langsam hab ich ein schlechtes Gefühl bzgl. der vielen genialen Ideen, die ich mir zur Renten-Absicherung aufheben wollte .

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Ok, wenn man mehr mit Grüßen als mit Motorradfahren beschäftigt ist, seh ich ein daß man es lässt.
    Die Sache mit Italien find ich witzig - wozu die Strafe für Handtaschenklau anheben, wenn man mit nur einem Gesetz gleichzeitig auch die Sicherheit auf den Straßen erhöhen kann!? Muhahaha.

    Das Buch kenn ich nicht, aber

    In Antwort auf:
    wenn du dieses "programm" ändern willst ist das mit arbeit und vielen stunden der musse und üben verbunden.

    Wie festgestellt muß ich das Programm zum Glück nicht ändern, ich stoße es jetzt nur bewusst bzw. verstärkt an.
    Ändern müsste ich es nur, wenn ich mich zB verkehrt auf's Motorrad setzen wollte.

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Hehehe. Und ich hab noch extra 'Linksabbiegen' und 'entgegenkommenden' geschrieben, um zu verdeutlichen, daß ich anhalten muß . Wenn der jetzt grüßt, kann ich:
    a) extra dafür in den Leerlauf schalten und grüßen
    b) nur um grüßen zu können geradeaus weiterfahren, mein Bike abwürgen, ihm reinfahren..
    c) durch Mimik und Gebärdensprache mit den restlichen Extremitäten darauf hinweisen, daß es links grad nicht geht und ich so versuche, höflich zu sein
    d) ihn ignorieren, woraufhin folgendes passiert:
    Er ist gekränkt weil er glaubt, daß ich sein Bike für ein 50ccm Moped halte. Weiters glaubt er, daß ich seine Haltung und Kleidung für so lächerlich halte, daß ich hinter'm Visier mit Grimassen-Schneiden und Lachen beschäftigt bin und deshalb ans Grüßen garnicht denken kann. Im Rückspiegel glaubt er gesehen zu haben, daß ich den Kopf beim Abbiegen schüttle, was ihn mittlerweile so arg angefressen macht , daß er sofort umkehrt und nur noch damit beschäftigt ist, einen mörderischen Plan auszuhecken , an dessen Ende ich einen Tritt in Richtung Graben kassiere ...

    Ok, hoffentlich hat's gefallen . Ich hab mit der Rechten auf die Kupplung gezeigt und gegrüßt...

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    So, gesagt, getan, hab also heute mit bewusstem Druck am Lenker experimentiert und find's absolut empfehlenswert.
    Nachdem ich's irgendwann mal vergessen hab, ist mir nach dem Einlenken aufgefallen, daß ich es bisher tatsächlich unbewusst trotzdem gemacht hab. Mit bewusstem Anschieben am Lenker kann man aber viel genauer dosieren, schnell stärker einlenken, nötigenfalls ganz leicht noch stärker einlenken/umlegen (hab ich bisher durch Bremsen/Gas loslassen gemacht), Spurrinnen sofort ausweichen, zick-und-zack überholen, *laber laber* - kurzum, ein völlig neues Fahrgefühl, ich bin begeistert.
    Im Kreisverkehr ist's tückisch, weil bei langsamer Fahrt minimaler Druck gleich ziemlich schräge Ergebnisse liefert. Schön üben lässt sich am Freiland bei gemächlicher Fahrt. Die 'Gerade mit dem Knick' war nicht notwendig, in der ersten langgezogenen Kurve stellt man sofort fest, wie einfach und exakt die Sache abläuft. Ab ca 130 muß ich eigentlich schon mit beiden Händen arbeiten (schieben und ziehen), um die Stabilität des Bikes zu überwinden und es schnell in Schräglage zu bringen.

    Hexman (Anfänger - fragt sich, wie man beim Linksabbiegen mit gezogener Kupplung einen entgegenkommenden Fahrer grüßt!?)

  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema
    Im Prinzip hätt ich mir auch gedacht, daß links ziehen die gleiche Wirkung hat wie rechts schieben (Beispiel Rechtskurve). Wenn's zumindest bei einigen wenigen Fahrwerken Vorteile hat, rechts zu schieben, dann beginne ich die Übungen nur auf die Art - schlechter als links ziehen kann's nicht sein, und eine spur logischer erscheint's mir auch, bei Rechtskurven mit der rechten Hand zu agieren.

    In Antwort auf:
    Ich fänds nur falsch sich bewusst so an Grenzen heranzutasten


    Als wir alle zum ersten Mal auf ein Fahrrad gestiegen sind, haben wir uns an 'neue Möglichkeiten' herangetastet. Jetzt erscheint mir das lenken durch instinktive Gewichtsverlagerung ( = unbewusstes Lenken!) als unzureichend - ich will das Motorradfahren mit einer anderen Technik sozusagen von Grund auf neu lernen. Zwar kann ich dadurch meine Grenzen des fahrerischen Könnens wahrscheinlich um einiges erweitern, aber andererseits übe ich nur genau wie damals beim ersten Ritt etwas völlig Neues ein - die Grenzen verlagern sich nur.
    Deshalb hab ich natürlich nicht vor, mit 150 eine Kurve anzusteuern und hoffentlich den richtigen Druck am Lenker zu erwischen, sondern werd mal eine Gerade mit leichtem übersichtlichen Knick suchen, wo ich auch bei falscher Dosierung am Lenker genug Zeit und Platz hab, Fehler auszugleichen.

    In Antwort auf:
    wenns kurz vor knapp ist hat man selten die Zeit darüber nachzudenken wo man nu ziehen drehen oder drücken soll


    Richtig, wie oben geschrieben hat mir genau das eine kurze Schrecksekunde beschert - wobei ich aber auf genug Platz beim Probieren geachtet hab und mit meinem althergebrachten Stil die Kurve vollendet hab. Drum werd ich die Sache so lang üben wie notwendig, um dann nur noch durch Druck am Lenker einzulenken. Geschieht das auf die Art mal instinktiv, stell ich mir vor, daß man einem Hindernis durch kurzen Druck am Lenker auch schneller ausweichen kann, als wenn man durch angenommene Gewichtsverlagerung darauf wartet, daß das Motorrad in die Kurve fällt.

    PS: Morgen soll's hier 13° haben. Werd vor lauter Neugier mal aufsteigen und sachte probieren. Die 9° letztens haben mich ja auch nicht aufgehalten
  • Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Wow, danke für die Antworten.

    Ja, rein physikalisch gesehen stimmt's schon: Lehnt man sich am Motorrad nach rechts, dann lehnt sich das Bike einfach nach links und wir fahren in der Position geradeaus weiter. Zumindest unbewusst muß also jeder Fahrer den Lenker in die entgegengesetzte Richtung ziehen, damit es zur Kurvenfahrt kommt. Und genauso muß ich das seit meiner Kindheit auch gemacht haben. Erst am Motorrad bzw. erst mit schwererem Gerät und bei höherer Geschwindigkeit fiel mir dann eben irgendwann auf, daß das unbewusste lenken, das ich nur als Gewichtsverlagerung wahrgenommen hab, für's schnelle Umlegen nicht immer ausreicht. Die Überlegung mit dem Lenker hat mich dann auf das gebracht, was scheinbar alle aus der Fahrschule gut in Erinnerung haben. Die Frage, ob ich links ziehen oder rechts drücken soll, hab ich mir nach ein paar Tests vorerst auch mal aufgehoben - wenn man schon was 'verkehrtes' einübt, dann am Besten nicht gleich verkehrt (sowas lernt man nie mehr um, ohne Knoten ins Gehirn zu bekommen).
    Dank Trapper ist die Entscheidung schon mal gefallen: "Heute sagt man, dass bei einer Rechtskurve am rechten Lenkerende gedrückt werden soll" - Danke dafür.

    Der Link zum Institut für angewandte Verkehrspädagogik ist auch interessant. Da wird scheinbar genau das beschrieben, was ich jetzt durchlebt hab.
    Zitat: "Probiert es einmal bewusst aus, es ist eine tolle Erfahrung".

    Dann wart ich mal auf schönes Wetter und taste mich weiter an die Künste der bewusst rasant herbeigeführten Schräglage heran.

    Hexman64

  • Thema von Hexman64 im Forum Schwafelforum

    Hallo,

    weil hier hauptsächlich Motorrad-Technik diskutiert wird, wusste ich nicht, wohin genau mit meiner Frage. Es geht darum, ein Motorrad möglichst schnell in Schräglage zu bringen, um Kurven bzw. Kurvenwechsel schneller / besser meistern zu können oder auch Hindernissen auszuweichen.

    Vorweg: Ich bin ein Newbie. Seit dem zarten Alter von 8 Jahren im ländlichen Bereich regelmäßig auf einem 50ccm Moped unterwegs (Wald auskundschaften), hatte ich ab 16 kaum mehr Kontakt zu Zweirädern. Mit 18 den A-Schein für 250ccm (glaub ich - Österreich) gemacht, später auf Groß umschreiben lassen, 1mal eine CBR 600 RR, dann 1mal eine GSX-R1000 ausgeliehen. Bin halbwegs damit zurechtgekommen und hab mir kürzlich eine GSX-R1000 gekauft (duck).
    Naja, man muß ja nicht gleich 250 damit fahren, und man kann auch mit 100PS im Graben landen - also gleich was Tolles gekauft, damit ich in 1-2 Jahren kein zu schwaches Bike bejammern muß.

    Zu meiner Frage:
    Um das Bike in die Kurve zu legen, verlagert der Großteil der Fahrer wohl sein Gewicht auf die Seite und zieht es so in Schräglage - so hab ich's bis heute auch gemacht. Nun hat mein Bike 195kg und ich selbst nur 80, also dauert's ein wenig bis ich so die benötigte Schräglage erreicht hab. Mit Geschwindigkeit von einer Rechts- in eine Linkskurve zu wechseln kann schon mal zu einer Akrobatik-Aufgabe werden.
    Das hat mich auf eine Idee gebracht: Um ein Bike noch schneller in die Kurve zu legen, ziehe bzw. schiebe ich am Lenker. Will ich schnell in eine Rechtskurve, ziehe ich also den Lenker ein wenig nach links. Das Bike fällt nach rechts um, und ich erreiche den notwendigen Winkel viel früher als durch bloße Gewichtsverlagerung.
    Ich hab das heute zum ersten Mal probiert. Es waren 9°C, keine Bodenhaftung.. auch deshalb hab ich's mal nur geringfügig auf der Autobahn probiert und war angenehm überrascht. Anders als die Mopeds, die ich kannte, fährt ein Motorrad beim Loslassen des Lenkers ja schnurgerade und stabilisiert sich, von daher droht bei leichtem Zug ja kaum Gefahr. Das Bike lehnt sich ein wenig zur Seite - ein kleiner Zug am Lenker reicht bestenfalls zum Umspuren, sofern es sich nicht einfach nur unter'm Hintern schräg stellt und man's gleich wieder gerade zieht. Um in eine Kurve einzufahren eignet sich die Technik hervorragend, viiiiel Übung vorausgesetzt und durch höhere Geschwindigkeit natürlich nicht vergleichbar mit einem Moped. Für heute hab ich den Zug am Lenker mal nur für schnelle Spurwechsel auf der Autobahn getestet, aber mit etwas Übung nehm ich an, daß man so auch gut und schnell in die Kurve kommt.

    Also: Bringt ein langjähriger Supersport-Biker sein Motorrad durch instinktive Gewichtsverlagerung in die Kurve, oder zieht ihr auch aktiv am Lenker, um euch möglichst schnell von 45° links nach 45° rechts zu schwenken? Trainiert man besser schnelle Gewichtsverlagerung, oder auch ein Gefühl für verschieden starke "entgegengesetzte" Lenkbewegungen, um schnellen Kurvenwechseln Herr zu werden?

    Sofern das bei Profis nicht sowieso Gang und Gebe ist, will ich auch noch warnen: Im Auto zieht man die Lenkung nach links, um nach links zu fahren. Am Motorrad nach links, um nach rechts zu fahren. Daß links=rechts und falsch=richtig ist, führt irgendwann dazu, daß "jetzt mach ich's richtig" mit "ich muß es umgekehrt machen" konkurriert, was mir beim Üben eine Schrecksekunde beschert hat, die ich mit der althergebrachten Methode (Gewichtsverlagerung) ausgleichen konnte. Aber deshalb hab ich ja eine freie, breite Autobahn zum Üben gewählt.

    Für Belehrungen konstruktiver Art bin ich dankbar,

    Hexman64

  • GSX-R K2 Anschieben Datum08.03.2008 02:46
    Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Ist ne Möglichkeit. Aber meistens ist es ja so, daß man eine leere Batterie oder einen defekten Starter nur dann erkennt, wenn man grad auf Tour gehen will, nicht?

  • GSX-R K2 Anschieben Datum05.03.2008 17:16
    Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Danke für die Antwort! Dann kann ich ja beruhigt sein, falls sich Starter oder Batterie mal verabschieden.

  • GSX-R K2 Anschieben Datum04.03.2008 22:01
    Foren-Beitrag von Hexman64 im Thema

    Hallo,

    Zufall, hab mir eine GSX-R1000 BJ 2001 gekauft und mir gerade die gleiche Frage gestellt, falls es denn mal sein müsste.
    Hat denn schon mal jemand ein Motorrad mit 160PS durch Anschieben gestartet?
    Ich bin ein ziemlicher Newbie und stell mir das so vor:
    (Möglichst bergab) anschieben, draufspringen, (Gang einlegen und) Kupplung loslassen (vielleicht mit wenig Gas?), BAAAH - 160PS wollen im 1. oder 2. Gang losfahren. Gut, bei derart niedriger Drehzahl muß man nicht mit sooo viel Leistung rechnen. Aber ich hab's eben noch nie versucht und würd gern mal wissen, in welchem Gang man sie gut angelaufen bekommt und mit welchem Verhalten man dann rechnen muß.
    Bisher hab ich nur Mopeds und einen 86er GTI angelaufen. Beides keine große Herausforderung, letzterer durch Schieben nur schwer auf ausreichende Geschwindigkeit zu bringen :)

    Danke,

    Hexman64

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